Wegen Coronakrise: Der Flughafen Genf streicht auf nächstes Jahr 56 Stellen

Nachdem viele Investitionen zurückgestellt worden sind, verkündet der Flughafen Genf ein Sparprogramm. In Gefahr sind 56 Stellen. Betroffen wären vorab befristet Angestellte. Aber auch die Lohnsumme soll sinken.

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Der internationale Flughafen von Genf muss wegen der Coronakrise sparen – nach den Investitionen nun auch beim Personal.

Der internationale Flughafen von Genf muss wegen der Coronakrise sparen – nach den Investitionen nun auch beim Personal.

Martial Trezzini / Keystone

(sat) Seit Ausbruch der Coronapandemie gilt beim Flughafen Genf ein Einstellungsstopp, Kurzarbeit wurde beantragt oder zahlreiche befristete Anstellungsverträge wurden nicht verlängert. Nun zieht die Flughafenbetreiberin Zwischenbilanz und teilt am Donnerstag mit, der Betrieb werde nach all den Massnahmen im neuen Jahr 56 Stellen weniger umfassen. Entlassungen soll es keine geben.

In Franken ausgedrückt will der Flughafen Genf damit seine Lohnkosten um 14 Millionen senken. Laut Mitteilung entspricht das einer Senkung um zehn Prozent. Um das Ziel zu erreichen sollen auch Prämien abgeschafft, Renten eingefroren oder Beschäftigungen im Stundenlohn reduziert werden. Die Mitarbeitenden wurden laut Flughafen am Donnerstag über die Sparpläne informiert. Nun können sich die Sozialpartner äussern.