Wegen Coronakrise: Schweiz verzichtet auf Teilnahme an Europäischer Impfwoche

Am Montag hat die von der WHO ausgerufene Europäische Impfwoche begonnen. Aufgrund der Coronapandemie verzichtet die Schweiz dieses Jahr jedoch auf ihre Teilnahme.

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Hilft Leben schützen: Impfen. – Ist aber nicht unbestritten. (Symbolbild)

Hilft Leben schützen: Impfen. – Ist aber nicht unbestritten. (Symbolbild)

Keystone

(sat) Das bestätigte ein Sprecher des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) am Montag auf Anfrage von CH Media. Noch letztes Jahr adaptierte das BAG die europäische Kampagne und stellte rhetorisch die Frage «Bisch gimpft?». Zudem propagierte der Bund während der traditionellerweise im Frühjahr stattfindenden Impfwoche den elektronischen Impfausweis.

Dieser soll Informationen über Impfungen von Patientinnen und Patienten einfacher verfügbar machen und deren Wissen im Vergleich zum herkömmlichen Impfbüchlein verbessern. Schirmherrin der Sensibilisierungskampagne ist jeweils das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Gemäss eigenen Angaben ruft sie auch dieses Jahr trotz Coronapandemie Eltern und Betreuenden, Mitarbeitenden in Gesundheitsberufen und politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung des Impfens in Erinnerung. Die Impfung eines jeden Kindes sei «entscheidend für die Verhütung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben». Ziel müsse es sein, höhere Durchimpfungsraten in den europäischen Ländern zu erreichen.