Weniger Lehrverträge in Coronakrise: Bund fördert Projekte zur Lehrstellensuche

Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt bündeln ihre Kräfte, um Jugendliche bei der Suche nach einer Lehrstelle und Betriebe bei der Besetzung der freien Ausbildungsplätze gezielt zu unterstützen.

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Wegen des Coronavirus wurden bislang in diesem Jahr weniger Lehrstellen vergeben.

Wegen des Coronavirus wurden bislang in diesem Jahr weniger Lehrstellen vergeben.

Keystone

(sku) Konkret erweitert der Bund die Wege, wie Jugendliche und Betriebe sich über die Berufswahl informieren können. Dies vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise, die weniger Lehrvertragsabschlüsse zur Folge hat. Dazu richtet der Bund einen neuen Förderschwerpunkt «Lehrstellen Covid-19» ein, wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) am Freitag mitteilte.

Der Bund könne so im Rahmen bestehender Kredite Projekte prioritär unterstützen. Die Task Force werde auf ihrer Website zudem verschiedene Angebote zusammenstellen und den Erfahrungsaustausch begünstigen.

Die Massnahmen müssen dabei von nationalen Organisationen der Arbeitswelt oder Kantonen eingegeben werden oder einen dieser beiden Verbundpartner als Projektpartner aufweisen. Der Bund finanziert diese Vorhaben laut Mitteilung ausnahmsweise mit bis zu 80 Prozent der Kosten, wenn die Vorhaben bis Ende 2020 eingegeben werden und höchstens bis Ende 2021 dauern.