2019 gingen mehr Schweizer ins
Kino als noch im Vorjahr

Das vergangene Jahr war für die Schweizer Kinobranche kein Drama. Erneut sank dabei der Anteil an 3D-Filmen.

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Derzeit sind die Kinosäle leer. Aber im letzten Jahr gingen wieder mehr Schweizer und Schweizerinnen ins Kino.

Derzeit sind die Kinosäle leer. Aber im letzten Jahr gingen wieder mehr Schweizer und Schweizerinnen ins Kino. 

Keystone

(mg) Trotz den derzeit geschlossenen Kinosälen gibt es gute Neuigkeiten für die Kinobranche: 2019 gingen mehr Leute ins Kino als noch 2018. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilt, verzeichneten die Schweizer Kinos 12,5 Millionen Eintritte. Das entspricht einer Steigerung von 6,5 Prozent. Allerdings, so das BFS, sei 2018 auch «das nominell schlechteste Kinojahr seit Beginn der Statistik» gewesen. Die aktuellen Zahlen zeichneten das Bild «eines lebendigen, aber tendenziell gesättigten Kinomarktes».

Zwei Dinge hebt das BFS in seiner Statistik besonders hervor: Im vergangenen Jahr ging der Anteil an 3D-Filmen deutlich zurück (- 12 Prozent). Das habe nicht nur damit zu tun, dass immer weniger 3D-Filme ins Kino kommen, sondern auch damit, dass die Betreiber lieber die 2D-Variante zeigten. «Die Kinobetreiber scheinen also immer weniger auf die teureren 3D-Vorführungen zu setzen», schlussfolgert das BFS.

Weniger Kinos aber gleich viele Säle

Ebenfalls bemerkenswert sei die Tatsache, dass man zum ersten Mal seit 2013 keine Zunahme der Kinosäle verzeichnet. Die Anzahl Kinosäle stagnierte auf 605. Dies obwohl 7 Kinos in der Schweiz den Betrieb einstellten - diesen Verlust glichen neu eröffnete Multiplexe aber aus.