Besucheransturm im Bundesbriefmuseum – auch der Bundesrat schaut vorbei

Das Bundesbriefmuseum in Schwyz meldet für 2019 so viele Besucher wie seit 25 Jahren nicht mehr. Nebst der vor fünf Jahren erneuerten Dauerausstellung locken auch Veranstaltungen immer mehr Gäste an.

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Auch sie haben zum Besucherrekord beigetragen: Der Gesamtbundesrat auf seinem «Bundesratsreisli» im Juli 2019 im Bundesbriefmuseum in Schwyz.

Auch sie haben zum Besucherrekord beigetragen: Der Gesamtbundesrat auf seinem «Bundesratsreisli» im Juli 2019 im Bundesbriefmuseum in Schwyz.

Bild: PD

So viele Besucher wie im letzten Jahr konnte das Bundesbriefmuseum seit 25 Jahren nicht mehr verzeichnen. Konkret haben 14'612 Besucherinnen und Besucher 2019 die Institution in Schwyz besucht. Wie Gut besucht waren die Ausstellungen, aber auch verschiedene Veranstaltungen und Anlässe. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Bundesrates.

Im Rahmen des traditionellen «Bundesratsreisli» hat dieser im Juli auch das Bundesbriefmuseum besucht und liess sich auf einer Führung die Ausstellung und Geschichte des Hauses erklären. «Eine grosse und seltene Ehre» war dies laut Bundesbriefmuseum. Das letzte Mal sei der Gesamtbundesrat nämlich 1941 in der Institution empfangen worden. Damals zur 650-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft.

Das Angebot des Museums umfasste laut Mitteilung im vergangenen Jahr auch eine Sonderausstellung über die Werke des Schwyzer Künstlers Hans Schilter. Dazu eine «digitale» Sonderausstellung, die sich mit den eidgenössischen Siegeln befasste. Seit 1996 wird überdies die Vortragsreihe «4 x Schweizergeschichte im Bundesbriefmuseum» angeboten. Und auch diese erfreue sich seither zunehmender Beliebtheit, teilt das Museum mit.

Das Bundesbriefmuseum ist eines von drei historischen Museen im Kanton Schwyz. Es wurde 1936 als Bundesbriefarchiv eröffnet und beherbergt seither den Bundesbrief von 1291. Geleitet wird es von Annina Michel. (chm/sat)