«Le milieu de l’horizon» als bester Schweizer Spielfilm ausgezeichnet

Die schweizerisch-belgische Koproduktion «Le milieu de l’horizon» wird als bester Spielfilm 2020 ausgezeichnet. Die Preisverleihung wurde wegen der Corona-Epidemie abgesagt. Überreicht werden die Schweizer Filmpreise im August in Locarno.

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«Le milieu de l'horizon» ist während dem Dürrejahr 1976 angesiedelt.

«Le milieu de l'horizon» ist während dem Dürrejahr 1976 angesiedelt. 

HO/Box Productions

(dpo) Nebst der Auszeichnung als bester Spielfilm erhält «Le milieu de l’horizon» von Delphine Lehericey den Preis für das beste Drehbuch (Joanne Giger). Der Preis für den besten Dokumentarfilm geht an die Produktion «Immer und ewig» von Fanny Bräuning. Darüber hinaus erhält er auch die Auszeichnung für die beste Filmmusik (Olivia Pedroli). Dies gab das Bundesamt für Kultur BAK am Montag bekannt. 

«Average Happiness» von Maja Gehrig wurde als bester Animationsfilm ausgezeichnet. Die Preise für den besten Darsteller und die beste Darstellerin gehen an Sven Schelker für seine Rolle in «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwalds» und an Miriam Stein für ihre Rolle in «Moskau Einfach!». Für die beste Darstellung in einer Nebenrolle wird Cecilia Steiner in «Der Büezer» ausgezeichnet.

Wegen des Corona-Virus musste die Preisverleihung in Zürich in diesem Jahr abgesagt werden. Die Preise werden stattdessen an einer Veranstaltung im Rahmen des Locarno Film Festival im August überreicht. SRG zeigt am Freitag 27. März ein Sonderprogramm zum Filmpreis. Auf den drei Sendern werden insgesamt 7 Filme gezeigt, darunter «Immer und ewig» von Fanny Bräuning, den Gewinner «Bester Dokumentarfilm»