Implantate mit Roboter direkt im Körper drucken: Universität Basel erfindet die Chirurgie neu

Die Werner Siemens-Stiftung stockt ihre Unterstützung für die Entwicklung chirurgischer Zukunftstechnologien in Basel um 12 Millionen Franken auf, insgesamt stehen nun 27 Millionen zur Verfügung.

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Ein Kniegelenk aus dem 3-D-Drucker.

Ein Kniegelenk aus dem 3-D-Drucker.

Universität Basel

(wap) Der Chirurg der Zukunft ist eine Roboter mit Lasersäge, der Implantate direkt im Körper «druckt»: An dieser Vision tüfteln Forscher der Universität Basel unterstützt von der Werner Siemens-Stiftung. Wie die Universität am Montag bekanntgab, hat diese nun ihre Fördermittel um 12 Millionen auf insgesamt 27 Millionen Franken aufgestockt. Das Geld fliesse in das Projekt «Miracle», das verschiedene zuvor entwickelte Zukunftstechnologien in einem Roboter zusammenführen soll. Dieser soll von menschlichen Medizinern via Virtual Reality bedient werden können. Die neue Technologie soll minimal invasive Eingriffe ermöglichen, die optimal auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind.