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Eishockey WM: Die Schweiz gewinnt das Strafen-Festival gegen die Slowakei 5:3

Nächster Sieg an der Eishockey-WM: Die Schweiz gewinnt eine Partie mit zahlreichen Strafen gegen die Slowakei mit 5:3. Das Team von Patrick Fischer feiert damit den 4. Sieg im 4. Spiel.

Simon Wespi
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Slowakei kann Powerplay nicht nutzen

Wieder mit vier Unparteiischen auf dem Eis, ein Ersatz-Linesman übernahm, fand das Strafen-Festival seine Fortsetzung. Erneut kassierte die Schweiz wegen zu vielen Spielern auf dem Eis eine Strafe. Diese blieb von den Slowaken ungenutzt. Wenig später erzielte Nico Hischier das 4:2. Erstmals führte die Schweiz mit zwei Längen. Jedoch nur für kurze Zeit. Die Slowakei steckte nicht auf und reüssierte erneut. Weil die Schweiz auch in der Folge viele Strafen nahm, hatten die Slowaken mehrfach die Chance zum Ausgleich. Doch die Schweiz zeigte starke Unterzahlspiele. Fabrice Herzog sorgte mit dem Schuss ins leere Tor für den 5:3-Endstand.

Strafen hüben wie drüben sorgen für viele Spielunterbrüche

Gegen Ende des zweiten Drittels setzte es Strafen hüben wie drüben ab. Beide Teams spielten minutenlang in Unterzahl. Das Spiel erleidet viele Unterbrüche. Bei 4 gegen 4 konnte Timo Meier, gerade von der Strafbank zurück auf dem Eis, die Schweiz mit 3:2 in Führung schiessen. Danach kassierten zuerst die Slowaken, wenige Minuten später auch die Mannschaft von Patrick Fischer, eine Strafe wegen eines Wechselfehlers. Einen Spielfluss rückte in weite Ferne. Nicht weniger als acht Strafen innert wenigen Minuten wurden ausgesprochen. Die Schweizer brachten trotz zwischenzeitlich zwei Mann weniger auf dem Eis, den 3:2-Vorsprung in die Drittelspause.

Linesman muss das Eis verlassen

Die Schweiz startete gut ins zweite Drittel. Christian Marti brachte die «Eisgenossen» erneut in Führung. Nur Augenblicke später musste die Partie für mehrere Minuten unterbrochen werden. Einer der beiden Linesman wurde von einem Slowaken hart an der Schulter getroffen, er ging zu Boden und musste anschliessend das Eis verlassen. Das Schiedsrichtergespann leitet das Spiel nun zu dritt weiter. Wiederum gelang den Slowaken den neuerlichen Ausgleich. 2:2 heisst das Resultat zu Spielmitte.

Malgin trifft nach 52 Sekunden zur Führung

Was für ein Beginn für die Schweizer. Christoph Bertschy muss nach 20 Spiel-Sekunden für ein Beinstellen auf die Strafbank. Nur 32 Sekunden später trifft Denis Malgin in Unterzahl zur Führung. Die Reaktion der Slowaken folgte zu Drittel-Mitte. Nach einer Unkonzentriertheit in der Defensivbewegung fiel der glückliche Ausgleich für die Slowakei. Auch fortan hatte die Schweiz mehr Spielanteile. Doch sie konnte sich für ihren Aufwand nicht belohnen. Mit 1:1 geht es in die erste Pause.

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