French Open
Trotz starkem Musetti: Djokovic stösst in Paris ins Viertelfinale vor

Fünf Sätze brauchte Novak Djokovic, um sich gegen den 19-jährigen Italiener Lorenzo Musetti durchzusetzen. Der Italiener brachte Djokovic jedoch einige Male zum Schwitzen.

Leandro De Mori
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Beinahe stolperte Djokovic gegen den Debütanten.

Beinahe stolperte Djokovic gegen den Debütanten.

Ian Langsdon / EPA

Beinahe gelang dem Grand-Slam-Debütanten die absolute Sensation. Denn die ersten beiden Sätze konnte Musetti für sich entscheiden. Über zwei Stunden dauerte es, ehe Musetti die 6:7, 6:7-Führung für sich behaupten konnte. Er spielte hervorragendes Tennis, brachte die Weltnummer 1 immer wieder in Bedrängnis und zwang ihn zu Fehlern.

Klare Dominanz

Was jedoch folgte, war eine klare Machtdemonstration des Serben. 6:1, 6:0 und 4:0 gingen die Sätze drei, vier und fünf aus. Im Eiltempo marschierte Djokovic durch und qualifizierte sich damit für den Viertelfinal gegen Matteo Berrettini. Schlussendlich waren es gesundheitliche Beschwerden, die Musetti zu einer Aufgabe zwangen.

Musetti musste das Spiel wegen Schmerzen am Bein aufgeben.

Musetti musste das Spiel wegen Schmerzen am Bein aufgeben.

Ian Langsdon / EPA

Mit diesem Sieg bricht Djokovic auch gleich seinen eigenen Rekord. Zum zwölften Mal in Folge steht er in Paris im Viertelfinale. Dies gelang vorher noch keinem Spieler. Damit steht der «Djoker» zum 15. Mal im Viertelfinale der French Open.

Positive Bilanz gegen italienische Gegner

Im Viertelfinale wird Djokovic ebenfalls auf einen Italiener treffen. Dieses Mal heisst der Gegner Matteo Berrettini. Gegen italienische Spieler weist der Serbe eine positive Bilanz auf. Von 13 Spielen gewann er 12, vier davon in Paris. Allerdings ist die einzige Niederlage, die er gegen einen Italiener einfuhr, ebenfalls auf Paris zu datieren. 2018 wurde er von Marco Cecchinato im Viertelfinale geschlagen.

Berrettini wird im Aufeinandertreffen frischer sein als Djokovic. Denn der Italiener konnte sich vor dem Viertelfinale länger erholen. Denn sein Gegner im Achtelfinale, Roger Federer, gab im Vorfeld der Partie bereits das Forfait bekannt.

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