Ski alpin
Riesen-Spektakel in Alta Badia: Marco Odermatt hinter zwei Norwegern auf dem Podest!

Gestern noch auf der Saslong in Gröden und heute schon wieder auf dem Podest. Marco Odermatt wird hinter den Norwegern Lucas Braathen und Henrik Kristoffersen Dritter. Damit steht der Nidwaldner zum elften Mal in Folge auf einem Riesen-Podest!

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Riesen-Spektakel auf der Gran Risa in Alta Badia. Der Riesenslalom in den Dolomiten gehört zu den härtesten der Welt. Dass Marco Odermatt ausgerechnet da aufs Podest fährt, ist ihm hoch anzurechnen. Zwei Rennen innerhalb von 24 Stunden gehen ganz schön ab die Substanz. Am Samstag noch auf der Saslong in Gröden (Rang 7) und am Sonntag im Riesen von Alta Badia.

Doch Odermatt hat die Situation hervorragend gemeistert. Im ersten Lauf kam er zu wenig auf Zug und musste das Gefühl für den Riesenski erst noch finden. Es reichte für Rang 9. Doch alle wussten, mit Odermatt ist zu rechnen. «Ich versuchte im zweiten Lauf einfach Gas zu geben und vor allem zu überleben», so Odermatt gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Die Strategie ging auf. Odermatt schafft es in einem Schluss-Krimi hinter den beiden Norwegern Lucas Braathen 2:23,25 und Henrik Kristoffersen +0.02 aufs Podest, vor allem weil der Führende des ersten Laufes, Zan Kranjec (SLO) im zweiten Durchgang viel Zeit verlor und am Schluss auf Rang 5 landete.

Von den restlichen Schweizern konnte sich nur Justin Murisier (9.) in den Top 10 behaupten. Loïc Meillard wurde 11., Gino Caviezel 16., Livio Simonet 22.

Morgen Montag findet der zweite Riesenslalom von Alta Badia statt.