Scherztag
1. April-Witze: So veräppeln Medien und Firmen die Menschen

Der 1. April ist der Tag der Scherze: Mit diesen Witzen versuchen Medien, Firmen und Behörden die Bevölkerung zu narren – eine kleine Übersicht.

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Gelb ist passé: Die Fahrzeuge der Post sollen künftig in «Postgrün» daher kommen.

Gelb ist passé: Die Fahrzeuge der Post sollen künftig in «Postgrün» daher kommen.

Die Schweizerische Post

Ob Briefkästen, Arbeitskleider oder Fahrzeuge – aus «Postgelb» wird Grün: Die Schweizerische Post habe sich in Sachen Nachhaltigkeit grosse Ziele gesteckt und möchte dies auch auf den ersten Blick sichtbar machen, wie sie am Freitag bekannt gab. Daher werde Grün neu die Farbe der Post. «Postgrün» habe sie zudem schützen lassen, um einzigartig zu bleiben. Die Umfärbung erfolge laufend.

Auch das Fairtradelabel Max Havelaar setzt auf Nachhaltigkeit. Um den Konsumentinnen und Konsumenten zu helfen, eine nachhaltige Wahl zu treffen, entwickelt Fairtrade die «weltweit erste gerade Banane». Das teilte die Stiftung auf Twitter mit.

Die Forchbahn setzt auf das historische Fahrzeug 4 inklusive Anhänger.

Die Forchbahn setzt auf das historische Fahrzeug 4 inklusive Anhänger.

HO

Die Zürcherische Forchbahn rüstet sich derweil auf den möglichen Passagier-Ansturm nach dem Ende der Maskenpflicht. Viele Passagiere könnten wieder vom Privatfahrzeug auf den ÖV umsteigen, schätzt das Unternehmen. Da sich die Zugskompositionen derzeit im Refit-Prozess befinden, müsse man improvisieren. Die Idee: Entlastungsfahrten mit dem Forchbahn-Oldtimer und dem umgerüsteten Schneepflugzug.

«Trittst im Morgenrot daher» statt «Tüü-taa-too»: Die Postautos wollen ihre grosse Verbundenheit zur Schweiz zeigen. Daher fahren die Fahrzeuge ab Sommer neu mit der Nationalhymne als Posthorn-Melodie auf den Bergstrecken.

Im Kanton Graubünden ist der Wahlkampf bereits vorbei, wie die «Südostschweiz» berichtet. Die Kandidatin und die fünf Kandidaten auf einen Sitz in der Bündner Regierung verzichteten aufs politische Kräftemessen. Stattdessen würden sie die fünf Mandate in der kantonalen Exekutive untereinander aufteilen. Der Grund: «Die jüngsten globalen Entwicklungen haben zu einer anhaltenden Spaltung der Gesellschaft geführt. Diese Gräben wollen wir, die Kandidierenden für die Bündner Regierung, nicht weiter vertiefen.»

Schlechte Nachrichten gibt es für die Besitzer von Schrebergärten in Zürich-Altstetten. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, plant die Stadt mehrere Tiny-Hochhäuser. Dadurch seien Hunderte Schrebergärten in Gefahr. Insgesamt sollen 200 neue Kleinstwohnungen in 21 zwischen 18 und 42 Meter hohen Türmen gebaut werden. Das Baumaterial: Sturmholz aus dem Jahr 2021. (abi)

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