Bischofskonferenz fordert Öffnung der Kirchen ab Christi Himmelfahrt

Nun gehen die Kirchen in die Offensive. In einem Offenen Brief an den Bundesrat fordert die Schweizerische Bischofskonferenz, Gottesdienste seien ab 21. Mai wieder zuzulassen.

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Felix Gmür, der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz und Bischof von Basel mit Sitz in Solothurn.

Felix Gmür, der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz und Bischof von Basel mit Sitz in Solothurn.

HO

(sat) «Unsere Kirchen haben Ihre Massnahmen stets mitgetragen», ruft Bischof Felix Gmür dem Bundesrat in Erinnerung. Dies, obwohl das Verbot für Gottesdienst in der Karwoche und an Ostern «für viele Menschen sehr schwer zu ertragen», so der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz und Bischof von Basel mit Sitz in Solothurn. Dass seit dem 11. Mai vieles möglich und offen ist, Gottesdienste aber weiterhin verboten sind, sei nun jedoch «nicht mehr zu vermitteln».

Für Hunderttausende seien die wöchentlichen Gottesdienste «ein existentielles Verlangen», so Gmür. «Sie brauchen eine Perspektive.» Darum ersucht der Präsident der Bischofskonferenz den Bundesrat, ab Christi Himmelfahrt am 21. Mai oder spätestens ab Pfingsten am 31. Mai öffentliche Gottesdienste wieder zuzulassen. Die noch immer geltenden Abstand- und Hygieneregeln könnten eingehalten werden.