Das vielleicht kleinste Museum der Schweiz ist nun auch noch offiziell eröffnet

Am Samstag ist mit einer kleinen Feier das Museum für Werkzeuge offiziell eröffnet worden. Es steht im kleinen Weiler Pinsec im Val d'Anniviers im Wallis und dürfte das kleinste Museum der Schweiz sein.

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Ist am Samstag nun auch noch offiziell eröffnet worden: Das Museum für alte Werkzeuge in Pinsec im Val d'Anniviers.

Ist am Samstag nun auch noch offiziell eröffnet worden: Das Museum für alte Werkzeuge in Pinsec im Val d'Anniviers.

Jean-Christophe Bott / Keystone

(sat) Offen war es zwar bereits seit Museen wegen der Coronapandemie wieder öffnen dürfen. Doch nun ist das Museum für alte Werkzeuge (Moap) in Pinsec am Samstag mit einer kleinen Feire auch noch offiziell eröffnet worden, wie ein Sprecher im Gespräch mit CH Media erklärte. Das Museum befindet sich in einem sehr kleinen, 1733 erbauten Haus über dem Weiler mit 33 Einwohnern. Darin zu sehen sind 17 Berufe und 500 alte Werkzeuge, die von den Handwerksbetrieben in den Bergtälern zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert verwendet wurden.

Dass das Kleinstdorf überhaupt zu dem vielleicht kleinsten Museum der Schweiz gekommen ist, hat Pinsec einem in dem Weiler einst geborenen und aufgewachsenen Mann zu verdanken. Dieser habe es «sich zum Ziel gemacht, das Dorfleben und seine Traditionen wieder aufleben zu lassen». So beschreiben die Macher des Moap die Geschichte des Museums auf seiner Internetseite. Die Werkzeuge und Gegenstände zusammengetragen hat demnach Jean-Pierre Joho.

Seit dem 17. Juli hat das Moap bereits geöffnet. Regelmässig offen soll es jeweils von Mitte Juli bis Mitte August sein. Im Winter und bei Schnee ist es geschlossen. Ansonsten öffnet die Ausstellung auf Anmeldung im Voraus. Maximal zehn Personen dürfen sich derzeit gleichzeitig in dem dreistöckigen Kleinstmuseum aufhalten.