Die Maskenmaschinen aus Shanghai
haben Anlaufschwierigkeiten

Zwischen 80'000 und 100'000 Masken wollten der Bund und der Kanton Zürich dank zwei gekauften Maschinen pro Tag herstellen können. Doch die Inbetriebnahme dauert länger als erwartet.

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Hier werden Teile für die Maschinen am Flughafen in Zürich ausgeladen.

Hier werden Teile für die Maschinen am Flughafen in Zürich ausgeladen.

Bild: PD/Swiss

(mg) Eigentlich sollten sie für Entspannung im Maskenstreit sorgen: Am 22. April landeten zwei Produktionslinien für FFP2-Masken aus Shanghai am Flughafen in Zürich. «Es wird damit gerechnet, dass die Produktion spätestens Mitte Mai aufgenommen werden kann», schrieben Bund und Kanton Zürich damals in einer Mitteilung. Nun zeigt sich: Das stimmt nicht. Derzeit würden die Maschinen keine Masken für den Handel produzieren, bestätigt ein Sprecher der Flawa AG, wo die Maschinen aufgebaut wurden, gegenüber dem «Blick».

Wie die Flawiler Firma sagt, habe die «Verbesserung der Prozessstabilität» länger gedauert, als man erwartet habe. Ende Monat sollen die Maschinen dann den Betrieb aufnehmen und so zwischen 80'000 und 100'000 Masken pro Tag produzieren können. «Die angestrebte Produktionsmenge leistet einen wesentlichen Beitrag dafür, dass in der Schweiz, insbesondere im Gesundheitssektor, genügend Masken verfügbar sind», hiess es damals in der Medienmitteilung bei der Beschaffung. Die Kosten für die Maschinen, rund 1,6 Millionen Franken, teilen sich der Kanton Zürich und der Bund.

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