Fastenopfer schliesst Jahresrechnung mit einer schwarzen Null

Das katholische Hilfswerk nahm 2019 erneut über 15 Millionen Spenden ein. Man habe über 620'000 Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika direkt erreichen können, so der Jahresbericht 2019.

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Fastenopfer unterstützt unter anderem landwirtschaftliche Projekte in Südafrika.

Fastenopfer unterstützt unter anderem landwirtschaftliche Projekte in Südafrika.

Fastenopfer

(wap) Trotz der schwierigen Umstände in diesem Jahr ist Fastenopfer-Geschäftsleiter Bernd Nilles optimistisch: Dank dem guten Ergebnis 2019 könne man auch 2020 eine effiziente und wirksame Entwicklungszusammenarbeit sicherstellen, wird er in einer Mitteilung des Hilfswerks zitiert. Fastenopfer schliesst das Geschäftsjahr 2019 mit einem Gesamtertrag von 21,6 Millionen Franken ab, im Vorjahr waren es 21,9 Millionen Franken gewesen. Davon stammen 15,4 Millionen Franken aus Spenden. «Dank dem Liegenschafts- und Finanzertrag kann Fastenopfer mit einer schwarzen Null abschliessen», meldet das Hilfswerk.

Insgesamt profitierten 2,7 Millionen Menschen in 14 Ländern vom Engagement von Fastenopfer, so der Jahresbericht 2019. Fastenopfer engagiert sich nicht nur in der Hilfe, sondern auch politisch. So habe man mit der Gruppierung «Kirche für Konzernverantwortung» breite Kreise mobilisieren können und sich massgeblich an der vielbeachteten Abdankungsfeier für den Pizolgletscher beteiligt.

Fastenopfer wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit jährlich mit rund fünf Millionen Franken unterstützt.