Gruppierungen der Klimabewegung einigen sich auf gemeinsame Forderungen

Unter dem Titel «Rise Up for Change» haben Klimastreik, Extinction Rebellion und Collective Climate Justice einen Forderungskatalog erarbeitet. Und sie künden «massenweisen zivilen Ungehorsam» an.

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Die Klimabewegungen in der Schweiz stellen gemeinsame Forderungen auf und kündet «massenweisen zivilen Ungehorsam». (Symbolbild)

Die Klimabewegungen in der Schweiz stellen gemeinsame Forderungen auf und kündet «massenweisen zivilen Ungehorsam». (Symbolbild)

Keystone

(agl) Die Klimakrise erfordere entschiedenes und speditives Handeln, schreiben die Gruppierungen in einer Mitteilung vom Montag. «Entsprechende Massnahmen für das Klima fehlen jedoch in den Programmen von Politik und Wirtschaft.» In einem elfseitigen Papier stellen die Klimaaktivistinnen darum nun Forderungen, die unter anderem die Landwirtschaft und den Finanzsektor betreffen.

Es gehe im Grundsatz darum, dass die Verursacher der Klimakrise zur Kasse gebeten werden, wird Meret Schefer vom Klimastreik in der Mitteilung zitiert. So fordert das Klimapapier unter anderem, dass der Schweizer Finanzplatz bis 2030 Netto-Null Treibhausgasemissionen erreicht und ein «verbindlicher Absenkpfad» soll bis Ende Jahr vorliegen.

Weiter kündet das Bündnis der Klimabewegungen vom 20. bis zum 25. September «massenweisen zivilen Ungehorsam in Bern» an. Näher gehen sie in der Mitteilung nicht auf die geplanten Protestformen ein. Laut Website sollen in der Aktionswoche Workshops, Klimaversammlungen und verschiedene Aktionen stattfinden.