Nach Coronafahrplan: Die SBB fährt
wieder bis nach Mailand

Nachdem die SBB schon die Verbindungen nach Frankreich, Deutschland und Österreich wieder aufgenommen hat, folgen jetzt noch die Züge nach Italien. Vorläufig ist das Angebot etwa um die Hälfte reduziert.

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Von Basel und Zürich kann man bald wieder direkt nach Mailand fahren.

Von Basel und Zürich kann man bald wieder direkt nach Mailand fahren.

Keystone

(mg) Schritt für Schritt geht es nach dem Corona-Lockdown zurück zur Normalität. Und auch Zug um Zug. Wie die SBB am Dienstag mitteilt, wird das Angebot an internationalen Fernverkehrszügen zwischen Italien und der Schweiz wieder hochgefahren. «In Absprache mit der Partnerbahn Trenitalia fahren in einer ersten Phase auf der Gotthardachse insgesamt fünf Eurocity-Züge ab Zürich oder Basel nach Mailand beziehungsweise von Mailand in die Schweiz», schreibt die SBB. Dies entspreche rund 50 Prozent des normalen Angebots. Voraussichtlich Mitte August werde das Angebot weiter ausgebaut und ab dem 7. September solle wieder der normale Fahrplan gelten.

Ebenfalls ausgebaut wird der Grenzverkehr auf der Simplonachse. Dort verkehren ab 29. Juni in beiden Richtungen vier direkte Züge – je zwei aus Genf via Lausanne und zwei aus Basel über Bern nach Mailand, wie die SBB schreibt. Hier sei zwischen Mitte August und dem 6. September der Bahnbetrieb zwischen Iselle und Domodossola aufgrund von geplanten Bauarbeiten eingestellt.

Die SBB weisen darauf hin, dass das Schutzkonzept im öffentlichen Verkehr weiterhin gelte. Zudem gelte im inneritalienischen Verkehr für alle Reisenden die Maskenpflicht im Fernverkehr. Der grenzüberschreitende Regionalverkehr wurde bereits Mitte Juni wieder eingeführt.