Nach Unfall im Rheintal: Regional- und Fernzüge fahren ab Donnerstag wieder

Die Strecke zwischen Basel und Karlsruhe soll am Donnerstag wieder aufgehen. Vergangene Woche war auf der Strecke ein Lokführer eines BLS-Zugs ums Leben gekommen.

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Beim Unfall zwischen Basel und Karlsruhe starb der Lokführer eines BLS-Zugs. (Symbolbild)

Beim Unfall zwischen Basel und Karlsruhe starb der Lokführer eines BLS-Zugs. (Symbolbild)

Emanuel Freudiger

(dpa/lsw/gb.) Nach dem tödlichen Zugunglück bei Auggen in der Nähe von Freiburg sollen von diesem Donnerstag an wieder Regional- und Fernzüge über den bislang gesperrten Teil der Bahnstrecke zwischen Karlsruhe und Basel fahren. Bereits für den Vorabend werde mit den ersten Güterzügen gerechnet, teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch mit. Gerade in der Corona-Krise sei es wichtig, grenzüberschreitend Güter transportieren zu können, sagte Vorstandsmitglied Ronald Pofalla.

Vergangene Woche hatte sich eine 100 Tonnen schwere Betonplatte von einer Brücke gelöst und war auf Gleise der Rheintalstrecke zwischen Freiburg und Basel gestürzt. Ein Schweizer Güterzug, der Lastwagen und deren Fahrer transportierte, stiess mit der Betonplatte zusammen und entgleiste daraufhin zum Teil. Der 51 Jahre alte Lokführer kam ums Leben. Drei der zehn im Passagierwaggon mitfahrenden Lastwagenfahrer wurden verletzt.

Nach dem Unfall mussten auf rund 250 Metern die beschädigten Gleise erneuert sowie 1500 Tonnen Schotter und 680 Schwellen ausgetauscht werden. Ausserdem wurden die Oberleitungen sowie die Leit- und Sicherungstechnik auf 500 Meter Länge repariert.