Neuer Fall von Betrugsverdacht mit Coronakrediten – fünf Verhaftungen

In den Kantonen Aargau, Zug und Zürich sind fünf Personen wegen des Verdachts auf Betrug mit Corona-Krediten verhaftet worden. Laut der Kantonspolizei Zürich befinden sich alle in Untersuchungshaft.

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Bald hinter Gitter? Die Zürcher Polizei hat fünf Personen festgenommen, die verdächtigt werden, bei Coronakrediten betrogen zu haben. (Symbolbild)

Bald hinter Gitter? Die Zürcher Polizei hat fünf Personen festgenommen, die verdächtigt werden, bei Coronakrediten betrogen zu haben. (Symbolbild)

Alessandro Della Valle / Keystone

(gb.) Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um vier Männer und eine Frau im Alter von 21 bis 52 Jahren aus der Schweiz und aus dem Kosovo. Diese sollen bei verschiedenen Banken mit unwahren Angaben Covidkredite in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken erwirkt haben, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich und der zuständigen Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom Donnerstag.

Die mutmasslichen Betrüger wurden in den Kantonen Aargau, Zug und Zürich festgenommen. Zwei sind inzwischen wieder auf freiem Fuss. Es fanden auch Hausdurchsuchungen statt, bei denen laut Mitteilung Dokumente, Datenträger und Vermögenswerte sichergestellt wurden. Laut Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft sind weitere Abklärungen im Gang. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.