Öffentliche Unternehmen und Bundesverwaltung konnten Energieeffizienz verbessern

Die Bundesverwaltung und bundesnahe Betriebe wie die Post und SBB verbesserten im Rahmen der Initiative Energie-Vorbild ihre Energieeffizienz. Bis 2030 sollen weitere Massnahmen folgen.

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Die ETH ist eine der bundesnahen Akteure, welche die Initiative «Vorbild Energie und Klima» mittragen.

Die ETH ist eine der bundesnahen Akteure, welche die Initiative «Vorbild Energie und Klima» mittragen.

Keystone

(dpo) Die Initiative Energie-Vorbild ist eine von zwölf Massnahmen der Energiestrategie 2050 des Bundes. Ausgehend vom Basisjahr 2006 strebten die Bundesverwaltung sowie bundesnahe Unternehmen bis 2020 eine Steigerung der Energieeffizienz um einen Viertel an. Wie das Bundesamt für Energie (BFE) nun am Dienstag bekannt gibt, hätten die Akteure das Ziel überschritten und ihre Energieeffizienz um 32,3 Prozent verbessert. Zudem seien 84 Prozent der geplanten Massnahmen umgesetzt worden, per Ende 2020 sollten es 80 Prozent sein.

Nun geht die Initiative in die nächste Phase. Unter dem neuen Namen «Vorbild Energie und Klima» wollen die Akteure der Initiative bis 2030 ihre Massnahmen für den Klimaschutz weiter verstärken. Der Fokus soll neben der Energieeffizienz vor allem auf den erneuerbaren Energien liegen, heisst es in der Mitteilung.

Zur Initiative gehören unter anderem die zivile Bundesverwaltung, das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), der ETH-Bereich und die bundesnahen Unternehmen Post, SBB, Skyguide, Suva und Swisscom sowie die kantonalen Unternehmen Genève Aéroport und Services Industriels de Genève. Für die neue Phase werden sich laut Mitteilung zudem die Ruag und weitere Akteure der Initiative anschliessen.