Reinigungsbranche erhält doppelt so viele Anfragen wie vor dem Coronavirus

Betriebe und Mitarbeitende suchen vermehrt Hilfe bei der Geschäftsstelle Paritätische Kommission (PK) Reinigung. Die Organisation geht von einem allmählichen Rückgang der Kurzarbeit in der Reinigungsbranche aus.

Drucken
Teilen
Die Exit-Strategie des Bundesrats führt zu mehr Arbeit für Reinigungskräfte. (Symbolbild)

Die Exit-Strategie des Bundesrats führt zu mehr Arbeit für Reinigungskräfte. (Symbolbild)

Keystone

(sku) Die Lockerung der Massnahmen erfordere ein hohes Mass an Hygiene. Deshalb sei die Arbeit der Reinigungskräfte nun vermehrt gefragt. Das hält die PK Reinigung in einer Mitteilung vom Montag fest. Die Geschäftsstelle geht davon aus, dass die dreistufige Exit-Strategie des Bundesrates in den kommenden Wochen die Kurzarbeit für Reinigungskräfte senken wird.

Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage aus Deutschland zeige, halten zudem 26 Prozent der Bevölkerung die Gebäudereinigung heute für relevanter als vor der Pandemie. Die PK Reinigung habe seit dem 16. März über 1'500 Anfragen von Firmen und Mitarbeitenden beantwortet. Dies entspricht laut der Organisation einer Verdoppelung im Vergleich zu vor der Krise.