«Sabine» blies in der Montagnacht in den Bergen mit über 200 km/h

Umgeknickte Bäume, Einschränkungen im Bahnverkehr: «Sabine» hat auch in der Nacht auf Dienstag zu zahlreichen Schäden geführt. Am stärksten windete es in Andermatt.

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Sturmtief Sabine hat an manchen Orten Bäume auf die Strassen stürzen lassen - wie hier im Kanton Zug.

Sturmtief Sabine hat an manchen Orten Bäume auf die Strassen stürzen lassen - wie hier im Kanton Zug.

Stefan Kaiser / Zuger Zeitung

mg. Sogar noch etwas kräftiger als am Vortag: Das Sturmtief «Sabine» hat in der Nacht auf Dienstag Windspitzen von über  200 km/h erreicht. Die Höchstwerte wurden mit 202 km/h auf dem Gütsch in Andermatt gemessen. Aber auch auf dem Säntis erreichten die Winde 188 km/h. 

Vielerorts kam es im Strassen- und Schienenverkehr erneut zu Einschränkungen. So bestand unter anderem auf der A1 zwischen der Verzweigung Luterbach und Kriegstetten kurzzeitig Gefahr wegen umgestürzter Bäume. Die Internetseite www.railinfo.ch meldete zudem am Dienstagmorgen immer noch mehrere Einschränkungen wegen den Folgen von «Sabine». 

Im Tagesverlauf soll sich der Sturm abschwächen, schreibt SRF Meteo, es bleibe aber windig. Am Abend sinke zudem die Schneefallgrenze bis auf 600 Meter.