Fast 80'000 Personen mussten 2019
ihren Führerausweis abgeben

Im vergangenen Jahr blieb die Zahl der Ausweisentzüge in der Schweiz stabil.  Überhöhte Geschwindigkeit und Alkoholkonsum sind die häufigsten Gründe. 

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Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ist der häufigste Grund für einen Ausweisentzug.

Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ist der häufigste Grund für einen Ausweisentzug. 


Sandra Ardizzone / ZUR

(agl) Mehr als die Hälfte aller Entzüge wurden wegen zu schnellem Fahren (27'407) oder wegen Angetrunkenheit (13'128) ausgesprochen, schreibt das Bundesamt für Strassen (Astra) am Dienstag in einer Mitteilung. Erstmals seit 2002 hätten die 30- bis 39-Jährigen (24 Prozent) die 20- bis 29-Jährigen (23 Prozent) im Bereich «Angetrunkenheit» überholt.

Leicht mehr Ausweise wurden letztes Jahr wegen Gefährdung Dritter durch Unachtsamkeit (+1,6 Prozent) sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss (+2,2 Prozent) entzogen. 

Mehr Entzüge bei Lernfahrer

Die neue Statistik zeigt zudem eine Zunahme der Entzüge bei Lernfahrern um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Weniger Entzüge (-6,7 Prozent) gab es hingegen bei den Neulenkern mit Führerausweis auf Probe.

Einen Anstieg auf 22'329 Entzüge gab es bei den Aberkennungen ausländischer Führerausweise (+13 Prozent gegenüber 2018). Auch hier ist der häufigste Grund überhöhte Geschwindigkeit.