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Wespenplage hält Zürcher Rettungsdienste auf Trab

Die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich hat wegen Wespenstichen allerhand zu tun. Alleine im Juli mussten die Rettungsdienste 139 Mal wegen allergischer Reaktionen ausrücken.

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Wespenstiche können zu schmerzhaften Schwellungen und sogar Bewusstlosigkeit führen. (Symbolbild)

Wespenstiche können zu schmerzhaften Schwellungen und sogar Bewusstlosigkeit führen. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Während in den beiden Jahren davor rund 80 solcher Einsätze zu verzeichnen waren, gingen in diesem Jahr im Juli 139 Meldungen auf der Notrufnummer 144 ein, wie Schutz & Rettung Zürich am Donnerstag mitteilte. Ursache für die Notrufe waren stets Stiche von Wespen oder Hornissen, welche bei den Betroffenen zu allergischen Reaktionen führten.

Die Folge waren starke Schwellungen, Kreislaufprobleme oder Atemnot und in einzelnen Fällen sogar Bewusstlosigkeit. In einzelnen Fällen kamen gemäss Mitteilung auch Notärztinnen und -ärzte sowie Rettungshelikopter zum Einsatz. Schutz & Rettung Zürich betont, dass allergische Reaktionen durchaus lebensbedrohlich sein könnten.

Gefragt waren im Juli auch die Ortsfeuerwehren. Sie mussten 249 Mal ausrücken, um Wespen- oder Hornissennester zu beseitigen. Im Vorjahr verzeichnete die Feuerwehr nur 96 Einsätze.

(sda) David Hablützel, Fachberater für Bienen, Wespen und Hornissen, bietet Umsiedlungen von Nestern an. Dabei kämpft er mit Vorurteilen und versucht, Menschen zu einem Zusammenleben mit den Tieren zu überreden. Wespen seien keineswegs eine Plage, so der Experte: