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Juli war in einigen Regionen so nass wie noch nie

Nasser Rekord: In einigen Regionen fiel im Juli so viel Regen wie nie zuvor. Zudem wurde in praktisch der ganzen Schweiz die durchschnittliche Regensumme für den Juli bereits übertroffen.

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Der Juli brachte in einigen Regionen der Schweiz so viel Regen wie nie zuvor.

Der Juli brachte in einigen Regionen der Schweiz so viel Regen wie nie zuvor.

Keystone

Heftige Unwetter, Hagel und Hochwasser: Der Juli zeigte sich bislang wettermässig nicht von seiner besten Seite. Mit ganz wenigen Ausnahmen ist denn auch die durchschnittliche Julisumme der Niederschläge schon jetzt übertroffen worden, wie Meteonews am Dienstag mitteilte. Die Spanne reiche dabei von 74 Litern in Brig VS bis hin zu 492 Litern in Robiei TI. Die Station auf dem Säntis AI mass über 458 Liter und Sattel-Aegeri SZ knapp 419 Liter.

Lokal fiel an einigen Orten sogar so viel Regen wie noch nie im Juli. Dazu zählen neben der Messstation Robiei im Maggiatal diejenigen in Airolo in der Leventina, Göschenen im Urner Reusstal, Bristen im Maderanertal oder Rempen im Wägital. Ausserdem betont der Wetterdienst die gefallenen maximalen stündlichen Niederschlagssummen, die im Tessin lokal über 40 Liter erreichten. Auf den ganzen Tag gesehen gab es im Tessin teils über 100 Liter, in Mosogno TI sogar 172 Liter.

Und der Monat ist noch nicht zu Ende: Gemäss Meteonews geht es sehr wechselhaft weiter. Bis Monatsende gibt es immer wieder Regengüsse und Gewitter, sodass auch noch weitere Stationen die Juli-Niederschlagsrekorde erreichen dürften. Der Wetterdienst rechnet im Jura, Mittelland und in weiten Teilen des Wallis und des Engadins noch mit 5 bis 30 Litern Regen pro Quadratmeter. In den Alpen dürfte es lokal über 50 Liter geben, im Tessin sogar über 75 Liter. (abi)

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