Wie Schweizer Universitäten auf das Corona-Virus reagieren

Wie viele Wirtschaftsbetriebe reagieren auch die Universitäten in der Schweiz auf das Corona-Virus. Während einige Vorlesungen ins Internet verlagern teilen andere die Studierenden auf.

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Zum Beispiel Luzern: Die Universität führt ihre Vorlesungen ab Montag nur noch digital durch.

Zum Beispiel Luzern: Die Universität führt ihre Vorlesungen ab Montag nur noch digital durch. 

Symbolbild: Keystone

(sat) Ab Montag wird in Luzern digital studiert. Es werde wegen dem Corona-Virus „keine Unterbrechung des Semesters“ geben, teilte die Universität am Donnerstag mit. Vielmehr werde der gesamte bisherige Betrieb weitergeführt – „einfach digital anstatt analog“. Vorerst gilt das Online-Learning laut Mitteilung der Uni Luzern bis zum Ende der Osterpause am 20. April.

Nicht ganz so weit geht die Universität Bern. Doch auch in Bern werden ab kommender Woche alle Lehrveranstaltungen aufgezeichnet und online bereitgestellt werden. Zudem dürfen die Hörsäle neu nur noch hälftig belegt werden. Je nach Anfangsbuchstaben muss jeweils die Hälfte der Studierende im Homeoffice lernen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Veranstaltungen bis 15 Personen; weiterhin nur digital abgehalten werden Veranstaltungen in Hörsälen mit über 250 Personen.

Ähnlich will die Universität St.Gallen den Lehrbetrieb ab Montag handhaben: Vorlesungen und Seminare werden sowohl auf dem Campus als auch Online angeboten. Wie die HSG mitteilt, handelt sie damit auf Empfehlung des kantonalen Gesundheits- und Bildungsdepartements.

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