Zoo Basel öffnet nach 82 Tagen am Samstag wieder seine Tore

Der Zoo Basel zog Bilanz zur Coronakrise und stellte sein Schutzkonzept vor. Durch die Schliessung entgingen ihm Einnahmen in Höhe von rund 3,5 Millionen Franken.

Laura Pirroncello
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Nach 82 Tagen ist es wieder soweit. Diesen Samstag öffnet der Zoo Basel wieder seine Tore. Gemäss Schutzkonzept dürfen sich 4000 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig im Zoo aufhalten, wie die Verantwortlichen am Donnerstag vor den Medien erklärten.

Um dies zu überprüfen, wird ein ähnliches System wie im Detailhandel angewandt. Via Handy werden die Besucher gezählt. Auch die Abstandsmarkierungen an den Kassen sehen aus wie im Detailhandel. In den einzelnen Tierhäusern ist die Anzahl Personen zusätzlich begrenzt. Gewisse Häuser sind gar geschlossen, Spielplätze sind gesperrt. «Wir haben bei den Häusern absichtlich kein automatisches System eingeführt. Wir schätzen den persönlichen Weg ohne viel Technik», sagt Tierärztin und Verantwortliche der Covid-19-Taskforce Fabia Wyss.

Zoodirektor Olivier Pagan ist dankbar für alle Spenden, die der Zolli während der Schliessung erhalten hat. Darunter fielen vor allem die Spenden auf, welche nicht zweckgebunden waren. Pagan betont, dass dies keine Selbstverständlichkeit sei. Seine Dankbarkeit spricht der Direktor auch gegenüber dem Freundeverein aus. Über diesen wurden mehr als 100 Freiwillige gefunden, die im Zoo mithelfen, dass die Schutzmassnahmen von den Besuchern eingehalten werden. Zudem ist der Direktor stolz auf seine ganze Equipe: «Wir hatten dank einer grossen Disziplin seitens der Arbeiter beim Einhalten der Schutzmassnahmen keine einzige bestätigte Covid-19-Erkrankung bei unseren Leuten».