1. Quartal 2021
Weniger Briefe, mehr Pakete: Post erwirtschaftet Konzerngewinn von 91 Millionen Franken

Die Schweizerische Post ist solide ins Jahr 2021 gestartet. Sie konnte den Konzerngewinn leicht erhöhen und den Umsatz stabil halten. Die Paketmenge hat weiter zugenommen.

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Schweizer Pöstler verarbeiteten in den ersten drei Monaten einen Drittel mehr Pakete als in der Vorjahresperiode.

Schweizer Pöstler verarbeiteten in den ersten drei Monaten einen Drittel mehr Pakete als in der Vorjahresperiode.

Keystone

Die Post erwirtschafte im ersten Quartal 2021 einen Konzerngewinn von 91 Millionen Franken – 7 Millionen mehr als in der Vorjahresperiode. Das Betriebsergebnis sank hingegen um 26 Millionen auf 89 Millionen Franken, wie die Post am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz blieb mit 1,8 Milliarden stabil und konnte gar um 4,8 Prozent gesteigert werden. Post-Finanzchef Alex Glanzmann ist entsprechend zufrieden: «Die Post ist operativ gut ins neue Jahr und in die neue Strategieperiode gestartet», wird er in der Mitteilung zitiert.

Rückläufig sind die Mengen im Briefgeschäft: Die adressierten Briefe gingen gemäss Post um 5,1 Prozent zurück. Weiter zugenommen haben hingegen die Pakete. So würden die Mitarbeitenden 34,2 Prozent mehr Pakete verarbeiten als in der Vorjahresperiode. Die Post hat darauf reagiert und seit Anfang Jahr die Paket- und Briefverarbeitung im selben Bereich zusammengefasst. Damit kann sie die logistischen Kräfte so bündeln, dass die Paketmengen optimal verarbeitet werden können.

Zugenommen auf 121,9 Milliarden haben gemäss Post auch die Kundengelder – trotz Guthabengebühren, wie es weiter heisst. Diese Massnahmen hätten jedoch teilweise zu einer Verlagerung in Fonds und Wertschriftenanlagen geführt. Entsprechend sanken die Kundenvermögen im ersten Quartal um knapp 1,8 Milliarden Franken. Auch am Zins- und Kapitalmarkt seien die Erträge tiefer ausgefallen als im Vorjahr. (abi)