36 Prozent der KMU wollen nach der Coronakrise ihr Geschäftsmodell überarbeiten

In der Coronakrise haben Unternehmen weniger gelitten, die eine breite Kunden- und Lieferantenbasis haben. Nun zeigt eine neue Studie: Mehr als ein Drittel der Unternehmen wollen ihr Geschäftsmodell überarbeiten.

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Unternehmen, die offen waren für kreative Lösungen, hatten es laut der Berner Fachhochschule in der Coronakrise leichter. (Symbolbild)

Unternehmen, die offen waren für kreative Lösungen, hatten es laut der Berner Fachhochschule in der Coronakrise leichter. (Symbolbild)

David J. Phillip / AP

(agl) Unternehmen, die ihre Kunden auf verschiedenen Kanälen ansprechen, digitale Arbeitsmodelle anbieten oder offen für kreative Lösungen sind, kamen tendenziell besser durch die Coronakrise. Dies haben Forschende der Berner Fachhochschule (BFH) in einer Umfrage bei 427 Schweizer KMU und Startups herausgefunden. 99 Prozent der Befragten waren von der Coronakrise betroffen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Rund 11 Prozent der KMU gaben an, in ihrer Existenz bedroht zu sein, knapp 25 Prozent waren laut eigenen Angaben stark betroffen. 36 Prozent der Befragten wollen nun handeln und ihr Geschäftsmodell anpassen. Ebenfalls von Vorteil war gemäss der BFH-Studie ein ausgebautes Lieferantennetzwerk und ein gefülltes Rohstofflager, eine gute Kommunikationsinfrastruktur und Unabhängigkeit von fremden Kapitalgebern. Die Umfrage der BFH hat im März und April stattgefunden und soll im Herbst wiederholt werden.