Anlage- und Umweltziele vereinen: UBS mit Strategie für klimabewusstes Investieren

UBS-Kunden sollen künftig mehr Möglichkeiten dazu haben, klimabewusst Geld anzulegen. Die Schweizer Grossbank lanciert verschiedene neue Anlagestrategien.

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Die Schweizer Grossbank UBS will ihr Versprechen von Anfang Jahr umsetzen, mehr nachhaltige Investitionsmöglichkeiten anzubieten.

Die Schweizer Grossbank UBS will ihr Versprechen von Anfang Jahr umsetzen, mehr nachhaltige Investitionsmöglichkeiten anzubieten.

Keystone

(agl) Es bestehe ein wachsendes Interesse bei Kunden, ihre Anlageziele mit ihren Umweltzielen in Einklang zu bringen, schreibt die UBS in einer Mitteilung vom Montag. Am vergangenen Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos habe sich die Bank deshalb dazu verpflichtet, die Palette der Klimalösungen zu erweitern. Die nun lancierten Anlagestrategien entsprechen dem Klima-Framework der UBS und sollen dazu beitragen, den CO2-Fussabdruck von Investitionen zu verringern. So soll zum Beispiel mehr in klimabezogene Innovationen und Lösungen investiert werden.

Nachhaltiges Investieren sei ein Trend, der anhalten werde, wird Suni Harford, Präsidentin von UBS Asset Management, in der Mitteilung zitiert. Mit steigender Nachfrage würden nachhaltige Vermögenswerte mehr Kapital anhäufen und die Investitionslandschaften sich weiter verändern. «Anleger an den heutigen Märkten müssen verstehen, welche Auswirkungen das Klima auf ihr Portfolio hat», so Harford.

Das neue Anlageangebot der UBS werde zudem durch ein Stewardship-Programm begleitet, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies sende eine unmissverständliche Botschaft an die Unternehmen und ermögliche es, diese «auf dem Weg in eine klimafreundlichere Zukunft zu unterstützen», so die Grossbnak. Durch die Erweiterung des Pools von nachhaltigen Vermögenswerten könnten so positive Veränderungen vorangetrieben werden.