Arbeitsmarkt
Grafische Industrie: Sozialpartner einigen sich auf neuen Gesamtarbeitsvertrag

Trotz schwieriger Situation bleiben die Arbeitsbedingungen in der grafischen Industrie auch für die nächsten zwei Jahre stabil. Die Sozialpartner haben sich auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag verständigt.

Drucken
Hohe Papierpreise bereiten der Druckindustrie Kopfzerbrechen. (Symbolbild)

Hohe Papierpreise bereiten der Druckindustrie Kopfzerbrechen. (Symbolbild)

Keystone

In der grafischen Industrie ist die wirtschaftliche Situation alles andere als rosig. Zu schaffen machen der Branche nicht zuletzt die gestiegenen Papierpreise. Aufatmen dürfen nun die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Gewerkschaften Syndicom und Syna sowie der Arbeitgeberverband Viscom haben sich auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Jahre 2023 und 2024 geeinigt, wie die Sozialpartner am Montag bekannt gaben.

Dabei bleibt materiell alles beim Alten. Das betrifft etwa die Mindestlöhne und die fünf bis sechs Wochen Ferien pro Jahr. Inhaltliche Präzisierungen gibt es beim Vaterschaftsurlaub. Nach dem Ja an der Urne wird dieser nun für zwei Wochen gewährt. Auf Wunsch der Mitarbeitern können zusätzlich zwei unbezahlte Wochen bezogen werden. Während des Vaterschaftsurlaubs wird der Lohn zu 100 Prozent entrichtet. (rwa)