Aufschwung
Gestärkt aus der Krise: Geberit meldet «ausserordentlich starkes» erstes Quartal

Die Geberit-Gruppe konnte den Netto-Umsatz im ersten Quartal um 14 Prozent auf 910 Millionen Franken steigern. Am stärksten stieg der Umsatz in Fernost.

Merken
Drucken
Teilen
Erfolgreicher Start ins zweite Coronajahr: Geberit konnte Umsatz und Gewinne im ersten Quartal deutlich steigern. (Archivbild)

Erfolgreicher Start ins zweite Coronajahr: Geberit konnte Umsatz und Gewinne im ersten Quartal deutlich steigern. (Archivbild)

Keystone

(wap) Auch nach Abzug von Währungseffekten betrage das Umsatzwachstum im ersten Quartal 13 Prozent, meldete die Geberit-Gruppe am Dienstag. Als Grund nennt das Unternehmen den anhaltenden Home-Improvement-Trend, den Lageraufbau bei Kunden und einen positiven Basiseffekt: Die Vorjahreszahlen waren aufgrund der Pandemie vergleichsweise schlecht ausgefallen. Der operative Cashflow (EBITDA) wuchs um 21,1 Prozent auf 315 Millionen Franken. Dazu beigetragen hätten die wegen der Pandemie tieferen Reisekosten sowie Preiserhöhungen. Das Betriebsergebnis (EBIT) nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 23,6 Prozent zu und betrug im ersten Quartal 2021 276 Millionen Franken.

In der Mitteilung bewertet Geberit diese Resultate als «ausserordentlich stark». Für das zweite Quartal erwartet Geberit tiefere Margen, da ein Anstieg der Rohstoffpreise zu erwarten sei. Das Management sei aber überzeugt, dass Geberit gestärkt aus der Krise hervorgehen werde. Geberit beschäftigt weltweit 12'000 Mitarbeitende und erzielte 2020 einen Nettoumsatz von drei Milliarden Franken. Firmensitz ist Rapperswil-Jona.