Augenheilkunde: Alcon verzeichnet im zweiten Quartal Verkaufsrückgang von
36 Prozent

Das Pharmaunternehmen Alcon spürte im zweiten Quartal 2020 die Coronakrise und verzeichnete bei den Verkäufen einen Rückgang von 36 Prozent.

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Die ehemalige Novartis-Tochter Alcon spürte im zweiten Quartal die Coronakrise.

Die ehemalige Novartis-Tochter Alcon spürte im zweiten Quartal die Coronakrise.

Keystone

(agl) Die ehemalige Novartis-Tochter, die auf Augenheilkunde spezialisiert ist, machte von April bis Ende Juni 1,2 Milliarden US-Dollar Umsatz, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von rund einem Drittel bedeutet. Nach einem stärkeren ersten Quartal resultiert für das gesamte erste Halbjahr ein Verkaufs-Rückgang von 17 Prozent, der operative Verlust beträgt 494 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

Im zweiten Quartal gingen aufgrund der Coronakrise insbesondere die Verkäufe im Bereich der Augenchirurgie um insgesamt 43 Prozent zurück. Im Bereich Kontaktlinsen und Augengesundheit gab es einen Rückgang von 27 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2019. «Wir sind ermutigt durch die sequenzielle monatliche Verbesserung der Verkäufe», wird Alcon-CEO David Endicott in der Mitteilung zitiert. Trotz der weiteren Unsicherheiten wolle das Unternehmen mit den wichtigsten Initiativen weiterhin auf Kurs bleiben. Eine Finanzprognose für das Gesamtjahr 2020 will Alcon jedoch nicht abgeben.