Bauboom in China: Sika baut Kapazitäten in Chengdu aus

Das Schweizer Spezialitätenchemie-Unternehmen Sika setzt auf den wachsenden chinesischen Baumarkt. Eine neue Fabrik in Chengdu wurde in Betrieb genommen, das Händlernetz ausgebaut.

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Die Sika baut die Mörtelproduktion in China aus und liefert vermehrt direkt an Handwerker und Heimwerker. (Symbolbild)

Die Sika baut die Mörtelproduktion in China aus und liefert vermehrt direkt an Handwerker und Heimwerker. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Sika will von den starken Investitionen im Bausektor in der westchinesischen Metropole Chengdu profitieren. Die Sika habe deshalb eine neue Fabrik in Betrieb genommen und damit die Kapazitäten im stark wachsenden Mörtelmarkt in China weiter ausgebaut, meldete das Unternehmen am Dienstag. Dank einem Ausbau des Händlernetzes könne man die Sika-Lösungen direkt an Handwerker und Heimwerker vertreiben.

Nach dem Lockdown wegen des Coronavirus sei der Geschäftsgang in China wieder sehr gut. Trotz Krise hätten die Verkäufe von Mörtel im laufenden Jahr stark zugenommen. Die Sika will in China weiter wachsen. In den kommenden 18 Monaten sollen zwei weitere Fabriken in Betrieb genommen werden. «Wir werden das Geschäft konsequent weiter ausbauen», wird Asien-Regionalleiter Mike Campion in der Mitteilung von Sika zitiert.

Treiber des starken Wachstums der chinesischen Bauwirtschaft seien die grossen Regierungsinvestitionen in die Transport- und Energieinfrastruktur. Gemäss Prognosen werde die Bauindustrie in China im kommenden Jahr um 6,1 Prozent wachsen. Der Trend sei langfristig: Bis 2029 sei mit einem jährlichen Wachstum von fünf Prozent zu rechnen.