Börse
Der SMI legte 20,3 Prozent zu und erreichte mehrere Allzeithochs

Nach dem Krisenjahr 2020 sank die Volatilität an der Schweizer Börse. Der SMI stieg um 20,3 Prozent. Insgesamt wurden rund 1,3 Billionen oder 1300 Milliarden Franken umgesetzt.

Drucken
Weniger Volatilität, steigende Indizes: Die Börsenbetreiberin Six Swiss Exchange meldet für 2021 Höchstwerte.

Weniger Volatilität, steigende Indizes: Die Börsenbetreiberin Six Swiss Exchange meldet für 2021 Höchstwerte.

Keystone

Die Handelsaktivität an der Schweizer Börse hat sich 2021, stabilisiert. Dies teilte die Betreiberin Six Swiss Exchange am Montag mit. Der Swiss Market Index (SMI) habe mehrere Allzeithochs erreicht. Gegenüber Vorjahr stieg er um 20,3 Prozent. Der Handelsumsatz belief sich auf rund 1,3 Billionen Franken. 2020 waren es rund 1,8 Billionen gewesen. Das tiefere Tradingvolumen sei auf eine Stabilisierung der Volatilität zurückzuführen, hält die Börsenbetreiberin Six fest.

Auch die anderen Indizes zeigen nach oben. Der Swiss Leader Index (SLI), der gemessen am Börsenwert die 30 grössten Unternehmen umfasst, stieg um 23 Prozent und der Swiss Performance Index (SPI) um 23,4 Prozent. Rekorde seien ausserdem bei Produkten mit Kryptowährungen als Basis verzeichnet worden, heisst es bei der Six. Der Handel habe erstmals die Grenze von 8 Milliarden Franken überschritten und einen Umsatz von 8,6 Milliarden erreicht. Dies entspricht einem Zuwachs um 637 Prozent.

Der Titel mit dem höchsten Handelsumsatz war laut Six Nestlé. Mit 111,4 Milliarden Franken überrundeten die Aktien des Nahrungsmittelkonzern jene von Roche. Die Titel des Pharmakonzerns hatten im Vorjahr mit 181,8 Milliarden Franken den Spitzenplatz belegt. Die Roche-Aktie blieb hingegen die meistgehandelte Wertschrift. 2021 wurden 3,6 Millionen Abschlüsse registriert, 2020 waren es 6,1 Milliarden. Insgesamt zählte Six im vergangenen Jahr 62,6 Millionen Transaktionen, im volatilen 2020 waren es 99,3 Millionen gewesen.

Zu den Gewinnern des Börsenjahres 2021 zählen Straumann, Richemont und Sika, grosse Verliererin ist die Credit Suisse. (wap)