Carsharing
Dank starker Sommermonate: Mobility kann Einbruch im Lockdown kompensieren

Trotz der Coronakrise vermeldet der Carsharing-Anbieter Mobility 2020 eine Gewinnsteigerung. Das hat unter anderem damit zu tun, dass viele Schweizer ihre Sommerferien im Inland verbrachten.

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Bis 2030 will Mobility voll auf Elektroautos setzen. (Symbolbild)

Bis 2030 will Mobility voll auf Elektroautos setzen. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Aktuell nutzen 245'000 Leute die Carsharing-Autos von Mobility. Das sind 9 Prozent mehr als noch im Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Für Mobility resultierte 2020 ein Gewinn von 2,7 Millionen Franken, im Vorjahr waren es 0,9 Millionen weniger. «Ein starkes Resultat in schwierigen Zeiten», lässt sich Geschäftsführer Roland Lötscher zitieren.

Die Buchungen brachen während des ersten Lockdowns um rund die Hälfte ein, heisst es in der Mitteilung weiter. Das zeige sich auch im Jahresumsatz, der letztes Jahr um 4,2 Prozent auf 75,6 Millionen Franken zurückging. Bei den Privatkunden stellte sich danach jedoch eine schnelle Erholung ein, auch dank den Sommerferien, die viele in der Schweiz verbrachten. Einzig bei den Geschäftskunden dürfe sich die Pandemie noch weiter auswirken, schreibt Mobility. Wegen des Homeoffice-Effekts seien die Mitarbeitenden der 5000 Firmen, die auf Carsharing setzen, deutlich weniger unterwegs als gewohnt.

Bis 2030 will Mobility komplett auf Elektroautos setzen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die grösste Herausforderung sei dabei der Bau von Ladeinfrastruktur an den schweizweit 1'540 Standorten, schreibt das Unternehmen.