CH Media passt Angebot der Krise an

CH Media, zu dem auch dieses Portal gehört, beantragt für einen Teil seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit. Das Medienunternehmen begründet den Schritt mit dem scharfen Einbruch der Einnahmen aus der Werbung infolge der Corona-Krise, wie es schreibt.

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Auch CH Media ist von der Coronakrise betroffen.

Auch CH Media ist von der Coronakrise betroffen.

Bild: Dominik Wunderli

(chm) Betroffen seien davon Zeitungen und Anzeiger, aber auch Radio, Fernsehen und Newsportale, Events, der Filmverleih sowie der Kunden-Druck. Da die Personalkosten gegen die Hälfte des Umsatzes ausmachten und es zum Teil zu einer Unterauslastung der Mitarbeiter komme, sei Kurzarbeit der logische Schritt. Das Unternehmen hat das neue Regime vorerst für drei Monate angemeldet. Die Angestellten erhalten von CH Media für diese Frist weiterhin den vollen Lohn.

Wegen der wirtschaftlichen Bremsspur im Zusammenhang mit der Corona-Krise und dem faktischen Stillstand des öffentlichen Lebens passt auch die Publizistik von CH Media ihr Angebot an. Die Umfänge der gedruckten Zeitungen werden geringer, weil Inserateseiten fehlen, der Sport zum Erliegen gekommen ist und weil keine Anlässe mehr stattfinden.

Auch auf den Redaktionen wird Kurzarbeit eingeführt. Die Zeitungen und Newsportale von CH Media werden aber auch unter den schwierigen Bedingungen alles daran setzen, ihre Leserinnen und Leser weiterhin mit aktuellen Nachrichten und anregenden Lesestücken aus der Welt und der Region zu versorgen.