Chemie
Ems-Gruppe macht mehr Umsatz, fürchtet sich aber vor Lieferengpässen

Rund 1,7 Milliarden Franken hat die Spezialchemiegruppe Ems in den ersten neun Monaten umgesetzt. Störungen in den Lieferketten würden aber die Konjunktur bremsen.

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Der Umsatz im dritten Quartal war bei der Ems-Gruppe höher, als er es noch vor der Pandemie war.

Der Umsatz im dritten Quartal war bei der Ems-Gruppe höher, als er es noch vor der Pandemie war.

Keystone

Die Ems-Gruppe hat auch im dritten Quartal mehr Umsatz gemacht als noch vor der Pandemie. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt, hat es in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gesamthaft einen Nettoumsatz von 1,7 Milliarden Franken erzielt. Das sind 30,5 Prozent mehr als 2020. Die Wirtschaft habe sich wie erwartet erholt und die «massiven staatlichen Unterstützungs- und Stimulierungsmassnahmen» hätten zu «bedeutenden Nachfrageschüben» geführt, schreibt Ems in der Mitteilung.

Gleichzeitig würden aber «erhebliche Störungen in den internationalen Lieferketten» die weltweite Produktion bremsen. In der Autoindustrie werde der Chipmangel anhalten. Diese und weitere Faktoren, so Ems, würden auf eine «Abschwächung der Weltkonjunktur» deuten. Trotzdem erwartet die Gruppe für das gesamte Jahr weiterhin einen höheren Umsatz und ein höheres Betriebsergebnis als im Vorjahr, wie es in der Mitteilung heisst.

Bereits im ersten Halbjahr konnte die Ems-Gruppe ihren Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 37,9 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Franken steigern. Das Betriebsergebnis (Ebit) erhöhte sich um 41,6 Prozent auf 321 Millionen Franken. Beim 9-Monatsbericht macht Ems keine Angaben zum Ergebnis. (mg/abi)

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