Coronakrise

Sommertourismus: Schweizer konnten Rückgang bei Ausländern nicht wettmachen

Die Coronakrise beschert der Schweizer Hotellerie grosse Einbussen. Zwischen Mai und Oktober wurden 40,9 Prozent weniger Logiernächte gezählt als im Vorjahr.

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Nachfrage aus dem Ausland um durchschnittlich 75 Prozent eingebrochen: Hotel in Genf.

Nachfrage aus dem Ausland um durchschnittlich 75 Prozent eingebrochen: Hotel in Genf.

Keystone

(wap) Besonders stark zurückgegangen sei die Auslandsnachfrage, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag in einer Mitteilung. Konkret ist diese in den Sommermonaten im Vergleich zum Vorjahr um 75,2 Prozent oder 9,6 Millionen Logiernächte zurückgegangen. Gestiegen ist dagegen die Nachfrage aus dem Inland: Diese legte 3,9 Prozent oder 384'000 Logiernächte zu. Herr und Frau Schweizer konnten den Rückgang im Sommertourismus damit nicht wettmachen. Insgesamt wurden in der Schweiz im Sommer 40,9 Prozent respektive 10,2 Millionen Logiernächte weniger gezählt.