Coronakrise
Trotz Wachstum im April: Automarkt weiter unterdurchschnittlich

Im April kamen in der Schweiz mehr als doppelt so viele neuregistrierte Personenwagen auf die Strasse als im Vorjahresmonat. Dennoch liegt der Markt weiter unter Durchschnitt.

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Nach dem Einbruch im April 2020 kamen in diesem Frühling wieder deutlich mehr Neuwagen auf die Strasse. (Symbolbild)

Nach dem Einbruch im April 2020 kamen in diesem Frühling wieder deutlich mehr Neuwagen auf die Strasse. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Verglichen mit dem von der Pandemie geprägten April 2020 lag die Zahl der neu zugelassenen Personenwagen in diesem April 135,1 Prozent höher. Dies teilte die Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure Auto-Schweiz am Dienstag mit. Damals waren lediglich 9'382 Neuwagen zugelassen worden, nun waren es 22'054. Der Markt hat sich aber noch nicht erholt, wie Auto-Schweiz in der Mitteilung weiter ausführt.

Mit 78'551 Inverkehrsetzungen liege das Jahr 2021 bis jetzt deutlich unter den langjährigen Durchschnittswerten seit der Jahrtausendwende – um 17,2 Prozent. «Wir sind ein ganzes Stück von einer Marktnormalisierung entfernt», lässt sich Auto-Schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik in der Mitteilung zitieren. An der Prognose von 270'00 Neuzulassungen bis Jahresende halte Auto-Schweiz aber fest.

Angestiegen ist gegenüber dem Vorjahr der Anteil der Hybrid-, Elektro-, Gas- und Wasserstoffantriebe. Das Plus gegenüber dem Vorjahr beträgt laut Auto-Schweiz 114,3 Prozent. Jedes sechste neu zugelassene Auto könne auch elektrisch angetrieben werden, so die Statistik der Importeure.