Coronakrise und starker Franken drücken auf Quartalsergebnis von Clariant

Die Coronakrise hat beim Baselbieter Chemiekonzern Clariant Spuren hinterlassen. Der Umsatz ging im ersten Quartal deutlich zurück. Dafür verantwortlich war aber auch der starke Franken.

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Clariant bekommt die Coronakrise zu spüren.

Clariant bekommt die Coronakrise zu spüren.

Keystone

(rwa/sku) Clariant erzielte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 1,02 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Minus von zwölf Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Hälfte davon ist auf ungünstige Währungseffekte – sprich den starken Franken – zurückzuführen.

Laut Clariant ist die Nachfrage im ersten Quartal durch den milden Winter und die Coronapandemie zurückgegangen. Das zeigte sich etwa im weniger stark nachgefragten Geschäft mit Enteisungsmitteln in der Luftfahrt.

Beim operativen Ergebnis (Ebitda) resultierte ebenfalls ein Minus. Dieses sank um 14 Prozent auf 157 Millionen Franken. Gesunken ist auch die Marge – und zwar von 0,3 Punkte auf 15,4 Prozent.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr erwartet Clariant weiterhin negative Auswirkungen der Coronakrise auf Umsatz und Profitabilität. Die Folgen würden das zweite Quartal voraussichtlich stärker beeinträchtigen, schreibt der Konzern.