Detailhandel
Schmuck- und Modebranche verzeichnen starken Umsatzrückgang im Februar

Die Umsätze im Detailhandel waren im Februar deutlich rückläufig. Während der Lebensmittelbereich weiter zulegt, schrumpfen die Umsätze in Apotheken und in Mode- und Schmuckgeschäften.

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Während der Lebensmittelbereich zulegt, leiden Bekleidungs- und Uhrengenschäfte. (Symbolbild)

Während der Lebensmittelbereich zulegt, leiden Bekleidungs- und Uhrengenschäfte. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Insgesamt gingen die Detailhandelsumsätze im Vergleich zum Februar 2020 um 6,9 Prozent zurück. Saisonbereinigt beträgt der Rückgang im Vergleich zum Januar 5,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Am härtesten getroffen hat der Rückgang die Bekleidungsbranche, Apotheken, sowie die Uhren- und Schmuckbranche. Dort gingen die Umsätze um 33,6 Prozent zurück. Ebenfalls stark war der Rückgang im Bereich «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» mit 24 Prozent.

Zulegen konnten wie bereits in den Vormonaten die Branche der IT- und Kommunikationstechnik, sowie der Internethandel. Ebenfalls ein Plus verzeichnete der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren. Dort nahm der Umsatz um 6,8 Prozent zu.