Duty-Free-Shops
Nach Pandemie: Auch bei Dufry zieht das Geschäft wieder kräftig an

Auch Dufry spürt die Lockerungen der Coronamassnahmen: Im ersten Quartal hat der Reise-Detailhändler aus Basel 144 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet. Haupttreiber sind Südeuropa und Amerika.

Samuel Thomi
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Nach einem starken ersten Quartal wächst das Geschäft mit Duty-free-Shops laut Dufry CEO Julián Díaz auch im April und Mai weiter.

Nach einem starken ersten Quartal wächst das Geschäft mit Duty-free-Shops laut Dufry CEO Julián Díaz auch im April und Mai weiter.

Henry Muchenberger

Das internationale Reisegeschäft zieht wieder an. Und zwar so richtig. Das zeigen nicht nur aktuelle Verkehrszahlen von Flughäfen, sondern belegen nun auch die Quartalszahlen von Dufry. Der weltweit tätige Reise-Detailhändler mit Sitz in Basel hat in den ersten drei Monaten des Jahres rund 1,2 Milliarden Franken umgesetzt. Das ist ein Plus von 144 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und durchaus wieder vergleichbar mit der Vorcoronazeit. Wie das Unternehmen am Donnerstag weiter schreibt, sind diese «signifikanten Fortschritte» vorab aufs Europageschäft sowie Aktivitäten in Nord- und Südamerika zurückzuführen. Angaben zum Gewinn macht Dufry jeweils nur bei Jahres- und Halbjahreszahlen.

Und auch über das erste Quartal des Jahres hinaus hält die deutlich Erholung laut dem Dufry-Chef an: «Der positive Trend hat sich bis jetzt in den Monaten April und Mai fortgesetzt», wird Julián Díaz in der Mitteilung zitiert. Im Vergleich zum Februar und April habe sich der Umsatz seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Wie Díaz weiter sagt, boomt das Europageschäft derzeit vorab im Mittelmeerraum, in Südeuropa und Grossbritannien. Dufry betreibt laut eigenen Angaben in 65 Ländern 2300 Duty-free-Shops und beschäftigt weltweit 36'000 Mitarbeitende. (sat)