Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungssektor erholt sich deutlich

Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor hat sich beinahe von seinem Absturz während des Lockdowns erholt. Im Vergleich dazu erholt sich der Index für die Industrie langsamer.

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Der Einkaufsmanagerindex PMI für den Dienstleistungssektor hat sich im Juni markant erholt.

Der Einkaufsmanagerindex PMI für den Dienstleistungssektor hat sich im Juni markant erholt.

Keystone

(dpo) Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des Dienstleistungssektors hat sich nach dem starken Einbruch auf 21,4 Zähler im April erholt, und notiert im Juni 49,1 Zähler. Damit befindet er sich knapp unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, schreiben die Herausgeber des Berichts, Credit Suisse und der Fachverband procure.ch, am Mittwoch. Die Geschäftstätigkeit und die Zahl der Neuaufträge im Dienstleistungssektor nehmen ebenfalls zu. Zudem befand sich im Juni nur noch ein Fünftel der Belegschaft in Kurzarbeit, verglichen mit einem Drittel im April.

Der PMI für die Industrie erholt sich dagegen langsamer. Im Juni notierte der Index 41,9 Zähler, ein Rückgang von 0,2 Indexpunkten gegenüber dem Vormonat Mai. Der Produktionsrückgang habe sich aber zumindest verlangsamt und die Lieferfristen normalisieren sich, heisst es im Bericht. Nach wie vor sind etwas mehr als ein Viertel der Industriebeschäftigten in Kurzarbeit und ein Viertel der Unternehmen verringert den Personalbestand. Ausserdem haben rund 60 Prozent aller Industrieunternehmen ihre Investitionspläne verringert oder gestoppt.