Energie
ABB schliesst milliardenschweren Verkauf von «Dodge» ab

Der Schweizer Technologiekonzern ABB hat den im Sommer angekündigten, milliardenschweren Verkauf seiner Division Mechanical Power Transmission unter Dach und Fach gebracht.

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Nach dem «Dodge»-Verkauf prüft ABB den Ausstieg aus einer weiteren Division und will dafür mit E-Mobility an die Börse. (Symbolbild)

Nach dem «Dodge»-Verkauf prüft ABB den Ausstieg aus einer weiteren Division und will dafür mit E-Mobility an die Börse. (Symbolbild)

Alex Spichale

Die ABB-Division für Kraftübertragungskomponenten mit dem Markennamen «Dodge» geht für 2,9 Milliarden US-Dollar an die amerikanische RBC Bearings. Der bereits im Juli angekündigte Dodge-Verkauf betrifft vorab den amerikanischen Kontinent. Dort fallen 90 Prozent des Umsatzes von zuletzt 600 Millionen Dollar an. Der Hauptsitz des Unternehmens mit weltweit 1'500 Mitarbeitern ist in Florida.

Wie ABB am Montagabend mitteilte, rechnet der Konzern aus dem Verkauf mit einem Buchgewinn vor Steuern in Höhe von rund 2,2 Milliarden Dollar. Dieser fällt im vierten Quartal an. Zudem erwarte ABB im Zusammenhang mit der Transaktion einen Ertragssteueraufwand von 200 bis 250 Millionen sowie zahlungswirksame Steuern von 400 Millionen.

Mit dem «Dodge»-Verkauf kommt ABB bei seinem Firmenumbau weiter voran. Der Schweizer Technologiekonzern will das organische Wachstum stärken, höhere Dividenden ausschütten und wertsteigernde Akquisitionen tätigen. Als weitere Schritte bei der Transformation nannte das Unternehmen im Juli den Ausstieg aus der Division Turbocharging und einen möglichen Börsengang der Division E-Mobility. (dpa/sat)

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