Energie
Alpiq-Aktionäre beschliessen weitere Verkleinerung des Verwaltungsrats

Die Aktionäre von Alpiq haben an der Generalversammlung des Energiekonzerns den Verwaltungsrat um drei auf sieben Mitglieder verkleinert. Zudem beschlossen sie eine Dividendenausschüttung.

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Der Energiekonzern Alpiq hat den Verwaltungsrat erneut auf noch sieben Mitglieder verkleinert. Präsident Jens Alder ist im Amt bestätigt worden.

Der Energiekonzern Alpiq hat den Verwaltungsrat erneut auf noch sieben Mitglieder verkleinert. Präsident Jens Alder ist im Amt bestätigt worden.

Keystone

Wie Alpiq am Mittwoch im Nachgang zur Generalversammlung bekanntgab, werden aufgrund des guten Jahresabschlusses 46 Millionen Franken an die Aktionäre ausgeschüttet. Diese bestehen seit Jahresfrist je zu einem Drittel aus der Schweizer Kraftwerksbeteiligungs-AG, dem Konsortium Schweizer Minderheitsaktionäre (EBM, EBL, Eniwa, Aziende Industriali di Lugano, IBB, Regio Energie Solothurn und WWZ AG) sowie der EOS. Alpiq hatte letztes Jahr vor Sondereinflüssen und Steuern 262 Millionen Franken erwirtschaftet. 2019 hatte dieser Wert noch bei 110 Millionen gelegen.

«Alpiq hat sich in einem herausfordernden Jahr gut behauptet und steht auf einer stabilen finanziellen Basis», wird Verwaltungsratspräsident Jens Alder in der Mitteilung zitiert. Zusammen mit allen bisherigen Mitgliedern ist er an der Versammlung, die ohne Anwesenheit von Aktionären durchgeführt wurde, im Amt bestätigt worden. Erst vor Jahresfrist war der Alpiq-Verwaltungsrat bereits einmal um drei auf zehn Mitglieder verkleinert worden

Zu einzelnen Wahl- und Abstimmungsergebnissen macht der Energiekonzern keine Angaben, wie es auf Anfrage von CH Media hiess. Bereits im Vorfeld der Generalversammlung hatten Alexander Kummer-Grämiger, Wolfgang Martz und Hans Ulrich Meister angekündigt, auf eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat zu verzichten. (sat)