Finanzen
Steigerung um 17 Prozent: Partners Group verwaltet bereits 127 Milliarden Dollar

Der Vermögensverwalter Partners Group ist weiterhin auf der Überholspur unterwegs. Im letzten Jahr erhielt er neue Kapitalzusagen von 25 Milliarden Dollar.

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Die Partners Group verwaltet Vermögen in der Höhe von 127 Milliarden Dollar.

Die Partners Group verwaltet Vermögen in der Höhe von 127 Milliarden Dollar.

Keystone

Erwartungen übertroffen: Die Partners Group erhielt 2021 neue Kapitalzusagen in Höhe von 25 Milliarden Dollar. Ursprünglich war das Unternehmen von 19 bis 22 Milliarden ausgegangen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. 2020 betrugen die Zusagen noch 16 Milliarden Dollar. Das gesamte verwaltete Vermögen des Unternehmens mit Sitz im zugerischen Baar belief sich per Ende Dezember auf 127 Milliarden Dollar. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Wachstum von 17 Prozent.

Partners Group zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis. Konzernchef David Layton spricht in der Mitteilung von einem in vielfacher Hinsicht erfolgreichen Jahr. «Dank unseres transformativen Investitionsansatzes und unserem unternehmerischen Führungsmodells ist es uns gelungen, ein äusserst wettbewerbsintensives Marktumfeld erfolgreich zu meistern.»

Guter Ausblick für das Gesamtjahr

Solide waren im letzten Jahr auch die Investitionsaktivitäten der Partners Group. Im letzten Jahr investierte das Unternehmen 31,7 Milliarden Dollar. Eine «Rekordsumme», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Mit einem Anteil von 50 Prozent waren die USA weiterhin die aktivste Region für neue Investitionsaktivitäten. In Europa wurden rund 41 Prozent der Investitionen getätigt, im Raum Asien-Pazifik sowie dem Rest der Welt waren es 9 Prozent. Zudem tätigte der Vermögensverwalter Veräusserungen im wert von 29 Milliarden Dollar.

2022 will die Partners Group den Wachstumskurs weiter fortsetzen. Sie rechnet mit Kapitalzusagen im Umfang von 22 bis 26 Milliarden Dollar. «Wir sind für 2022 zuversichtlich, dass wir weiterhin nachhaltig und profitabel wachsen können», wird Finanzchef Hans Ploos van Amstel in der Mitteilung zitiert. (agl)