Flawa will langfristig im Schutzmaskengeschäft bleiben und kauft zwei Produktionsmaschinen

Die Flawa Consumer GmbH kauft die zwei Maschinen zur Produktion von Atemschutzmasken des Bundes und des Kantons Zürich. Die in Flawil installierten Maschinen produzieren bereits seit rund einem Monat zertifizierte Covid-Pandemie-Atemschutzmasken (CPA).

Andrea Häusler
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Mit dem Kauf der beiden Maschinen will das Unternehmen den Produktionsstandort Schweiz stärken.

Mit dem Kauf der beiden Maschinen will das Unternehmen den Produktionsstandort Schweiz stärken.

Bild: PD

(pd/ahi) Mit der Übernahme der beiden Maschinen will das Unternehmen neben dessen bisherigen Kernkompetenzen – den Watteprodukten und Frischesohlen – ein drittes strategisches Standbein nachhaltig aufbauen. «Diese Möglichkeit wollen wir nutzen, um den Produktionsstandort Schweiz zu stärken und um auch weiterhin einen Beitrag an die inländische Versorgungssicherheit zu leisten», lässt sich Claude Rieser, CEO der Flawa Consumer GmbH in der entsprechenden Medienmitteilung zitieren.

Der Kaufpreis deckt die Investitionen des Bundes und des Kantons Zürich für die Maschinen. Teil des Abkommens ist, dass der Bund und der Kanton Zürich insgesamt 5 Millionen Masken bei der Flawa Consumer beziehen – 3,5 Millionen für den Bund und 1,5 Millionen für den Kanton Zürich – um die Versorgung bei einem Engpass sicherstellen zu können. Die Abnahmemenge kann bei Bedarf auch kurzfristig erhöht werden.

Die Atemschutzmasken werden zudem von Flawa Consumer direkt über den eigenen Onlineshop flawaconsumer-shop.ch verkauft. So erhalten das Gesundheitswesen, Unternehmen aber auch Privatpersonen einen direkten Zugang zu Schweizer Atemschutzmasken.