FLEISCHABSATZ
Im Coronajahr assen Herr und Frau Schweizer mehr Fleisch zu Hause

2020 wurden in der Schweiz rund 5600 Tonnen mehr Fleisch verbraucht als im Jahr davor. Besonders beim Geflügel wurde häufiger zugegriffen.

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Bei geschlossenen Restaurants warf man hierzulande öfters mal die Pouletspiessli auf den heimischen Grill (Symbolbild).

Bei geschlossenen Restaurants warf man hierzulande öfters mal die Pouletspiessli auf den heimischen Grill (Symbolbild).

Keystone

(frh) Im Jahr 2020 wurde Fleisch aufgrund der Coronapandemie vermehrt in den eigenen vier Wänden gegessen. Wie Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt, wurden in der Schweiz 2020 insgesamt 5600 Tonnen mehr Fleisch verbraucht als im Jahr davor.

Besonders im Lockdown stieg der durchschnittliche Wochenabsatz von Fleisch im Detailhandel gegenüber dem Vorjahr markant an. Speziell Geflügelfrischfleisch war beliebt: Schweizerinnen und Schweizer konsumierten in den Monaten April und Mai rund 300 Tonnen mehr als noch zur selben Zeit im Jahr 2019. Insgesamt stieg der Fleischabsatz im Detailhandel während der Lockdownmonate um 11,6 Prozent, jener von Fisch gar um 18,3 Prozent.