Genossenschaftsbank WIR fährt im ersten Halbjahr 10,5 Millionen Gewinn ein

Die Bank WIR schliesst das erste Halbjahr mit einem Gewinn von 10,5 Millionen Franken ab. Während das Zinsgeschäft zulegte, verzeichnete das Handelsgeschäft einen Verlust von 11,4 Millionen Franken.

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Der Hauptsitz der genossenschaftlichen Bank WIR befindet sich in Basel.

Der Hauptsitz der genossenschaftlichen Bank WIR befindet sich in Basel.

HO

(gb.) Das Zinsgeschäft lief für die WIR-Bank im ersten Halbjahr gut. Der Netto-Erfolg beträgt 31,5 Millionen Franken. Wie die Bank am Freitag mitteilte, entspricht dies einer Steigerung gegenüber der Vorjahresperiode um 16,4 Prozent. Etwas weniger erfolgreich verlief das Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft. Die Bank schreibt in der Mitteilung, der Lockdown habe zu einem fast kompletten Stillstand der Aktivitäten geführt.

Die Bank fuhr einen Gewinn von 10,5 Millionen Franken ein. In der Mitteilung ist von einem «erfreulichen Ergebnis» die Rede. In der Vorjahresperiode verdiente die Bank aber 6 Millionen mehr. Damals hatte ein starkes Handelsergebnis einen Rekord beschert. Im laufenden Jahr verzeichnet das Handelsgeschäft hingegen eine Verlust von 11,4 Millionen Franken. Dieser könne dank über viele Jahre umsichtig gebildeter Schwankungsreserven im Ergebnis ausgeglichen werden, wird CEO Bruno Stiegeler in der Mitteilung zitiert.

Die Kundeneinlagen der Bank betrugen unverändert knapp 4 Milliarden Franken. Auch bei den Ausleihungen in der Höhe von 4,6 Milliarden Franken zeichneten sich keine grossen Veränderungen. Einzig die Hypothekarkredite verzeichneten einen Rückgang um 1,9 Prozent. Die Bilanzsumme der WIR-Bank betrug per Ende Juli 5,6 Milliarden Franken.